So machst du deine Zerowaste-Spülung selbst!

Eigentlich sollte diese Headline lauten: So machst du Saure Rinse selbst. Aber ich finde, schon alleine das Wort Saure Rinse wirkt so abschreckend, dass ich monatelang die Finger davon gelassen habe. Das erste, woran ich denke ist: „bleib mir blos mit deinem Ökozeug weg“!

Viel besser hört sich doch an: „Spare tonnenweise Plastikmüll und mache deine Spülung selbst“! Oder: „nie wieder fettige Haare nach der Verwendung von Shampoobars!“ genau darüber möchte ich nämlich in diesem Artikel sprechen.

So sparst du jede Menge Plastik mit selbstgemachter Spülung

Shampoobars waren so ziemlich die erste Anschaffung nach fester Zahnpasta in unserem Less-Waste-Leben. Aber ich hatte ständig das Gefühl, das meine Haare schon am Abend fettig sind. Und dieses Problem hatte ich vor der Verwendung von festem Shampoo nie. Zuerst dachte ich mir, dass ich die Seife einfach nicht gut genug auswasche. Alles Waschen hat aber nichts geholfen. Die Haare blieben einfach fettig.

Nie wieder fettige Haare nach der Verwendung von festem Shampoo

Von saurer Rinse habe ich schon sehr früh gehört. Aber schon alleine das Wort hört sich meiner Meinung nach abschreckend an und so habe ich die Finger davon gelassen. Erst als ich nach Spülung selber machen gegoogelt habe, bin ich auf einen Artikel gestoßen, der folgendes Rezept veröffentlichte:

1l Wasser &
50 ml Apfelessig mischen

Darunter stand: „Auch unter dem Begriff saure Rinse bekannt.“

So kinderleicht soll das sein? Also habe ich es ausprobiert und seitdem begleitet mich bei jeder Haarwäsche eine Flasche Wasser-Apfelessiggemisch unter die Dusche. Kleiner Tipp: verwende warmes Wasser.

Anwendung:

Nach der üblichen Haarwäsche gießt du das Gemisch in die Haare und spülst es nicht mehr aus. Der Essiggeruch verfliegt nach ein paar Minuten. Also keine Angst!